Reptilien

Unsere Praxis ist zusätzlich auf die Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen bei Reptilien spezialisiert.

Im Laufe der letzten Jahre haben sich besonders zwei Problemschwerpunkte herauskristalisiert:

1. Parasitäre Erkrankungen
können zu Erscheinungen wie Abmagerung, Durchfall, Schwäche, Zurückziehen, Streßfärbung, Kloakenvorfall, Verstopfungen oder Erbrechen führen. Ein Parasitenbefall kann der Wegbereiter für das Ausbrechen von anderen Erkrankungen wie bakteriellen Infektionen sein, außerdem werden dem Körper lebenswichtige Nährstoffe entzogen.
Um parasitären Erkrankungen vorzubeugen sollte bei Neuerwerb in der ausreichend langen Quarantänehaltung mindestens eine

Kotuntersuchung durchgeführt werden. Bei vielen Arten sollte ein Mal im Jahr eine Untersuchung des Kotes auf Parasiten erfolgen, bei Arten mit Winterruhe sollte diese Untersuchung mindestens 6-8 Wochen vor der erwarteten Winterruhe durchgeführt werden, um noch genügend Zeit für eventuelle Behandlungen zu haben. Die Untersuchung der Kotproben auf gängige Parasiten ist in unserem Praxislabor möglich, bei speziellen Fragestellungen arbeiten wir mit renomierten Fremdlaboren zusammen. Hinweise zur Einsendung einer Kotprobe entnehmen Sie bitte unter Einsendeformular:

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Formular

2. Probleme beim Herstellen der optimalen Haltungsbedingungen
entstehen durch mangelnde technische Umsetzung, Unwissenheit oder Nichtbekanntsein der natürlichen Lebensumstände. So sollten zum Beispiel UV-Röhren mindestens jährlich ausgetauscht werden, um eine optimale UV-Versorgung zu gewährleisten. Bitte informieren Sie sich eventuell vor einer Konsultation noch einmal eingehend über die benötigten Haltungsparameter wie UV-Licht, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Beleuchtungslänge und Wärmeverteilung
( www.dght.de ).

Bartagame: Operation einer Darmverlegung: